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Von der Kuh zum Schuh

Bis Sie einen fertigen Sicherheitsschuh am Fuss tragen, sind mehr als 250 Arbeitsschritte nötig.

Unsere Sicherheitsschuhe bestehen aus mehr als 60 Einzelteilen. Aus diesen einen fertigen Schuh zu machen erfordert viel Aufwand. Damit Sie das Gefühl haben ihr Schuh sei wie aus einem Guss, erledigen wir mehr als 250 Arbeitsschritte.  Am Anfang der Produktion steht das Leder. Aus hochwertigem Rind- und Büffelleder werden mit modernen Zuschneide-Robotern die einzelnen Teile gefertigt. Gleichzeitig werden auch verschiedene Textil und Schaumstoffteile zugeschnitten. Diese 30 bis 40 Einzelteile werden nun miteinander vernäht. Das ist allerdings keine leichte Aufgabe. Die Teile sind nicht nur wesentlich dicker als normale Textilien, ein Schuh ist auch ein kompliziertes dreidimensionales Gebilde. Sobald es darum geht, dem Schuh seine Form zu geben, ist ein Nähroboter überfordert. Ab hier verlassen wir uns hier auf das Geschick und die Präzision unserer Näherinnen. Haken, Ösen und ev. Zierteile werden nun maschinell am Schuhoberteil angebracht. Nachdem auch die Brandsohle mit den Oberteilen vernäht ist, erkennt man leicht die Form des Schuhs. Es folgen weitere aufwändige Arbeitsschritte. Der Schuh wird montiert. Es kommen Laufsohle, Stahlkappe und Einlagen hinzu. Je nach Art des Schuh wird die Laufsohle geklebt oder zwiegenäht. Kleben hat dabei wenig mit dem zu tun, was wir im Alltag darunter verstehen. Mit einem Zweikomponenten-Kleber, mit Hitze und unter hohem Druck werden Sohle und Schuh untrennbar und trotzdem elastisch verbunden. Während des gesamten Fertigungsweges kontrollieren wir den Schuh immer wieder. So ist jeder Schritt überwacht. Den fertigen Schuh überprüfen wir noch einmal, reinigen und pflegen ihn. Danach verschwindet er in der Schachtel und wir versenden ihn so schnell wie möglich zu Ihnen.